Windenergie ORF.at/Michael Baldauf
10 Jahre Klimaschutzpreis

Klimafreundliche Projekte gesucht

ORF.at/Michael Baldauf
Klimaschutzpreis Logo
Der Österreichische Klimaschutzpreis wird seit 2008 gemeinsam vom ORF und dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) in Zusammenarbeit mit der Klimaschutzinitiative klimaaktiv und Partnern vergeben.
Interessierte Personen, Betriebe und öffentliche Einrichtungen sind von
8. Juni bis zum 17. August 2017 eingeladen, sich unter www.klimaschutzpreis.at mit ihren Projekten zu bewerben.
Den offiziellen Startschuss für das Jubiläum des Österreichischen Klimaschutzpreis 2017 gaben Bundesminister Andrä Rupprechter und ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz im ORF-Servicemagazin „heute konkret“ am 6. Juni in ORF 2. Das ORF-Magazin bietet, zum zehnten Mal in Folge, die mediale Plattform für den Österreichischen Klimaschutzpreis.

Gesucht werden klimafreundliche Projekte in fünf Kategorien

Einreichungen können in den Kategorien „Tägliches Leben“, „Gemeinden & Regionen“, „Betriebe“, „Unternehmen Energiewende“ (Großbetriebe) und „Landwirtschaft“ erfolgen. In den vergangenen zehn Jahren wurden bereits fast 2.800 Projekte für den Österreichischen Klimaschutzpreis und den Klimaschutzpreis Junior eingereicht.
Die Jury

Fachjury nominiert - österreichische Bevölkerung wählt

Expertinnen und Experten der Klimaschutzinitiative klimaaktiv des BMLFUW begutachten alle eingereichten Projekte und treffen eine Vorauswahl. Eine Fachjury nominiert dann vier Projekte je Kategorie. Ausschlaggebend für die Jurybewertung sind die klimarelevanten Auswirkungen – insbesondere Treibhausgasreduktion, Energieeffizienz und der Einsatz erneuerbarer Energieträger, Vorbildwirkung und Übertragbarkeit auf andere Projekte sowie der innovative Ansatz.
Das ORF-Servicemagazin „heute konkret“ stellt die Nominierten zwischen 2. Oktober und 27. Oktober vor. Der Sieger der Kategorie „Unternehmen Energiewende“ wird im ORF-Wirtschaftsmagazin Eco präsentiert.
Welche Projekte letztlich ausgezeichnet werden, entscheidet erneut die österreichische Bevölkerung. Von 6. Oktober bis 6. November hat das Publikum wieder die Möglichkeit per Telefon, Internet und Facebook mitzuentscheiden, welche Projekte den Klimaschutzpreis bekommen. Rund 40.000 Menschen geben jährlich ihre Stimme für ihr Lieblingsprojekt ab. In der Kategorie „Unternehmen Energiewende“ wird der Gewinner ausschließlich von der Jury bestimmt.
Die bisweilen erfolgreichsten Bundesländer sind die Steiermark mit zehn Auszeichnungen, gefolgt von Niederösterreich mit acht und Wien und Oberösterreich mit jeweils sieben Preisträgern. Für die Nominierten zum Österreichischen Klimaschutzpreis 2017 steigt die Spannung bis zum 13. November. An diesem Tag werden bei einer Abendveranstaltung in der Siemens City Vienna die Preisträger bekanntgegeben. Der ORF präsentiert die Höhepunkte der Preisverleihung in einem „heute konkret spezial“ im November. Die Sieger in der Kategorie „Unternehmen Energiewende“ werden im ORF-Wirtschaftsmagazin Eco vorgestellt.
Klimaschutzpreis 2016 ORF/Thomas Jantzen
Best of

Die Siegerprojekte des Klimaschutzpreises 2016

ORF/Thomas Jantzen

Kategorie „Landwirtschaft“: Labonca Biohof im steirischen Burgau

Klimaschutzpreis Gewinner ORF
Am Labonca-Biohof der Familie Hackl im steirischen Burgau leben 500 Schweine sowie Hühner und Ennstaler Bergscheckenrinder, eine vom Aussterben bedrohte alte Rasse. Sie werden im Freiland gehalten, mit Bio-Getreide und Erbsen gefüttert und dürfen ihre Grundbedürfnisse ausleben. Die Schlachtung der Tiere erfolgt - möglichst angstfrei - in einem eigenen Weideschlachthaus. Der Strom für den Betrieb kommt von einer großen Photovoltaikanlage, wenn nötig wird Ökostrom zugekauft. Das Bio-Fleisch wird teilweise vor Ort weiterverarbeitet und direkt vertrieben oder an Gastronomie- und Hotelleriebetriebe geliefert. Großer Wert wird darauf gelegt, wirklich alle Teile des Tieres – von der Schnauze bis zum Schwanz - zu verwerten. Auch beim Online-Versand wurden neue Maßstäbe gesetzt: Mehrweg-Isolierboxen mit wasserbefüllten Kühl-Akkus werden von der Post CO2-neutral zugestellt und wieder auf den Hof zurücktransportiert.

Kategorie „Landwirtschaft“

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Kategorie „Betriebe“: VBV-Vorsorgekasse AG aus Wien

Klimaschutzpreis Gewinner ORF
Betriebliche Vorsorgekassen legen Beiträge von ArbeitnehmerInnen, Selbständigen und FreiberuflerInnen an. Die VBV-Vorsorgekasse hat sich intensiv mit den Auswirkungen des Klimawandels auf ihren Geschäftszweig beschäftigt und erkannt, dass es notwendig ist, aus den Geschäften mit fossilen Brennstoffen auszusteigen, also zur sog. Dekarbonisierung beizutragen. Die VBV lässt jährlich den CO2-Fußabdruck aller Veranlagungen messen. Nach einer Analyse der Ergebnisse wurde als erstes beschlossen, nicht mehr in Unternehmen zu investieren, deren Einnahmen zu mehr als 5 % aus dem Kohleabbau stammen. In einem zweiten Schritt sollen andere CO2-intensive Branchen genauer analysiert werden. Auch im eigenen Wirkungsbereich setzt die VBV auf Klimaschutz: Energieeffiziente IT, bezahltes Jobticket für öffentliche Verkehrsmittel und interne Informationskampagnen zu Umweltthemen sind nur einige Beispiele dafür.

Kategorie „Betriebe“

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Kategorie „Tägliches Leben“: oekostrom AG aus Wien mit dem Mini-Kraftwerk „simon“

Klimaschutzpreis Gewinner ORF
Private Photovoltaikanlagen werden derzeit meist auf Dächer von Einfamilienhäusern errichtet. Mit „simon“ können erstmals auch BewohnerInnen von Mehrfamilienhäusern, die keine eigene Dachfläche haben oder öfters den Wohnort wechseln, ihren eigenen Strom erzeugen. Das 140 cm hohe und 70 cm breite Photovoltaikpaneel wird in Österreich hergestellt. Die Inbetriebnahme ist einfach: Informationen über die sachgerechte Verwendung lesen, Anlage auf Balkon oder Terrasse aufstellen und über die Steckdose direkt mit dem Hausnetz verbinden. Wer umzieht, nimmt das Paneel einfach mit. Das Mini-Kraftwerk liefert genug Strom, um täglich ein Mittagessen für zwei Personen zu kochen, eine Ladung Wäsche zu waschen oder 35 Tassen Kaffee zuzubereiten. Eigenen Strom herzustellen senkt nicht nur die Stromrechnung, sondern treibt auch die Energiewende voran und führt zu mehr Selbstbestimmung in der Energieversorgung.

Kategorie „Tägliches Leben“

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Kategorie „Gemeinden & Regionen“: Der Lösshof im niederösterreichischen Großriedenthal

Klimaschutzpreis Gewinner ORF
Leerstehende, verfallene Häuser im Ortszentrum, neue Siedlungen am Ortsrand mit großem Flächenverbrauch und dadurch hervorgerufenem Individualverkehr gibt es in vielen Orten. In Großriedenthal in NÖ zeigt der Energieberater Christoph Mehofer mit der Revitalisierung des Lösshofs, dass es auch anders geht. Die große Wirtschaftseinheit wurde unter Beachtung hoher ökologischer Standards renoviert und ausgebaut. Mit mehreren flexibel nutzbaren Wohneinheiten, einem Gästehaus und einem Wirtshaus bietet der Lösshof heute Wohnraum und Arbeitsplätze im Ortszentrum. Ein eigenes Nahwärmenetz versorgt auch einige umliegende Gebäude mit Wärme aus Hackschnitzeln, drei Photovoltaikanlagen liefern Strom. Zu dem ökologischen Gesamtkonzept gehört natürlich auch Mobilität. Neben den Füßen und dem Fahrrad setzen die BewohnerInnen vor allem auf Elektromobilität: E-Bikes mit Anhängern, ein Elektro-Klein-Lkw und ein Elektroauto.

Kategorie „Gemeinden & Regionen“

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Kategorie „Unternehmen Energiewende“: hali gmbh aus Eferding in Oberösterreich

Klimaschutzpreis Gewinner ORF
„Wir tun´s für den Planeten“ ist die Motivation der Eigentümer von hali aus Eferding in OÖ. Der Büromöbelproduzent ist Mitglied im klimaaktiv pakt2020 und hat sich zum Ziel gesetzt, das nachhaltigste und klimafreundlichste Unternehmen in einer Branche mit hohem Wettbewerbsdruck zu werden. Eine Vielzahl von Maßnahmen hat die Ressourceneffizienz und den Anteil erneuerbarer Energieträger gesteigert. Minus 47 Prozent CO2-Emissionen seit 2005 ist das stolze Ergebnis der Anstrengungen, errechnete das Umweltbundesamt. Das für die Produktion eingesetzte Holz stammt aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft, die Büromöbel tragen das österreichische Umweltzeichen. Laufende Bewusstseinsbildungsmaßnahmen sorgen dafür, dass die MitarbeiterInnen das Gesamtkonzept „hali blue office“ mittragen. Auch bei der Wahl der Lieferanten und Spediteure arbeitet hali laufend an der Verbesserung des CO2-Fußabdrucks. Immer mehr KundInnen sind bereit, den Weg Richtung Klimaschutz und Nachhaltigkeit mit hali zu gehen. So kann die Energiewende gelingen.

Kategorie „Unternehmen Energiewende“

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Über den Klimaschutzpreis

Begleitworte

Klimaschutzpreis 2017: Rupprechter-Wrabetz ORF
Bundesminister Andrä Rupprechter und ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz
„Mit dem Österreichischen Klimaschutzpreis holen wir Vorzeigeprojekte vor den Vorhang, um damit viele Einzelpersonen, Vereine, Gemeinden und Betriebe zur Nachahmung eigener Projekte anzuregen. Fast 2.800 Einreichungen in den letzten neun Jahren zeigen, wie groß Einfallsreichtum und Engagement in Österreich sind. Gerade wegen Trumps Ausstieg aus dem Pariser Klimavertrag müssen wir die Wichtigkeit dieses Themas unterstreichen und uns tatkräftig engagieren. Nur so schaffen wir es, die Energiewende voranzutreiben und die Treibhausgasemissionen bis 2050 um 80 Prozent zu senken“, betont Bundesminister Andrä Rupprechter.
ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz: „Der Österreichische Klimaschutzpreis feiert 10-jähriges Jubiläum. 2008 hat ihn der ORF gemeinsam mit dem Umweltministerium ins Leben gerufen – heute ist er die wichtigste Auszeichnung für herausragendes Engagement im Bereich Umwelt- und Klimaschutz. Einen großen Beitrag dazu lieferte mit insgesamt 465 Beiträgen das ORF-Servicemagazin ‚heute konkret‘. Alleine auf diesem Weg konnten im Durchschnitt jährlich 3,4 Millionen Österreicherinnen und Österreicher erreicht werden. Das spiegelt das große Interesse der Bevölkerung wider und unterstreicht gleichzeitig die hohe Relevanz des Themas für den ORF.“
Unterstützt wird der Österreichische Klimaschutzpreis in diesem Jahr von Siemens Österreich, von der Österreichischen Hagelversicherung, von Capatect Baustoffindustrie GmbH (Klimaschutzpreisträger 2014 für das Projekt „Wachsende Wärmedämmung für Fassaden aus österreichischem Hanf"), von der VBV Vorsorgekasse (Klimaschutzpreisträger 2016 in der Kategorie „Betriebe“) sowie vom News-Verlag.
2017 Sieger KSP junior ORF/Wolfgang Kunasz-Herzig
Klimaschutzpreis Junior 2017

„Energie sparen – Frieden bewahren“

ORF/Wolfgang Kunasz-Herzig

Der Österreichische Klimaschutzpreis Junior geht nach Oberösterreich

Die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der Neuen Mittelschule Neukirchen an der Vöckla in Oberösterreich wurden am Dienstag, dem 27. Juni 2017, bei einer Preisverleihung für ihr Projekt „Energie sparen – Frieden bewahren“ von ORF und Umweltministerium mit dem Österreichischen Klimaschutzpreis Junior 2017 ausgezeichnet.
„Energiedetektive decken auf“ war das Motto einer Energiesparaktion der vierten Klassen der NMS Neukirchen an der Vöckla. Was ursprünglich nur für einen Monat geplant war, wurde schließlich auf das ganze Semester ausgedehnt. Täglich gehen die Energiedetektive auf Kontrollgang, um unnötigen Strom- und Wärmeverbrauch in der Schule aufzudecken. Fast ein Viertel der Stromkosten konnte diese Aktion schon einsparen – dafür wurde ein Tischtennistisch für alle angeschafft.
Die Schülerinnen und Schüler haben sich nicht nur mit dem eigenen Energieverbrauch näher beschäftigt, sondern auch mit dem Zusammenhang zwischen dem Kampf um Energieressourcen, den Auswirkungen des Klimawandels und Klimaflüchtlingen. Die Ergebnisse ihrer intensiven Recherchen und ihre Träume für eine friedliche Zukunft in einer lebenswerten Umwelt werden im Rahmen einer Ausstellung im Friedensmuseum Wolfsegg der Öffentlichkeit präsentiert.

Bilder von der Siegesfeier:

Siegesfeier in Oberösterreich

2017 Siegesfeier KSP junior ORF/Wolfgang Kunasz-Herzig
2017 Siegesfeier KSP junior ORF/Wolfgang Kunasz-Herzig
2017 Siegesfeier KSP junior ORF/Wolfgang Kunasz-Herzig
2017 Siegesfeier KSP junior ORF/Wolfgang Kunasz-Herzig
2017 Siegesfeier KSP junior ORF/Wolfgang Kunasz-Herzig
2017 Siegesfeier KSP junior ORF/Wolfgang Kunasz-Herzig
2017 Siegesfeier KSP junior ORF/Wolfgang Kunasz-Herzig
2017 Siegesfeier KSP junior ORF/Wolfgang Kunasz-Herzig
2017 Siegesfeier KSP junior ORF/Wolfgang Kunasz-Herzig
2017 Siegesfeier KSP junior ORF/Wolfgang Kunasz-Herzig
2017 Siegesfeier KSP junior ORF/Wolfgang Kunasz-Herzig
2017 Siegesfeier KSP junior ORF/Wolfgang Kunasz-Herzig
2017 Siegesfeier KSP junior ORF/Wolfgang Kunasz-Herzig
2017 Siegesfeier KSP junior ORF/Wolfgang Kunasz-Herzig
2017 Siegesfeier KSP junior ORF/Wolfgang Kunasz-Herzig
2017 Siegesfeier KSP junior ORF/Wolfgang Kunasz-Herzig
2017 Siegesfeier KSP junior ORF/Wolfgang Kunasz-Herzig
Moderiert wurde die Preisverleihung von ORF-Wetter-Expertin Christa Kummer und „Hallo okidoki“-Moderator Robert Steiner. Fehlen durfte dabei auch nicht die frechste Ratte Österreichs: Rolf Rüdiger. Höhepunkt war die feierliche Übergabe der offiziellen Urkunden durch Martina Schuster (Energieexpertin im Umweltministerium), Edwin Möser (Sendungsverantwortlicher der ORF-Servicesendung „heute konkret“) und Reinhard Waldenberger (Programmchef im ORF-Landesstudio Oberösterreich). Der Siegerscheck im Wert von 3.000 Euro wurde von den ÖBB bereitgestellt.

Österreichischer Klimaschutzpreis Junior

Der Österreichische Klimaschutzpreis Junior wurde vom BMLFUW und dem ORF im Jahr 2012 anlässlich des fünfjährigen Jubiläums des Österreichischen Klimaschutzpreises ins Leben gerufen. Im vergangenen Jahr wurde das Projekt „Solarhaus im Schulhof“ der Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen der Neuen Mittelschule Weißenbach/Enns (Steiermark) durch die TV-, Telefon-, Internet- und Facebook-Abstimmung und die Bewertung der Jury zum Österreichischen Klimaschutzpreisträger Junior 2016 bestimmt. Unterstützt wird der Österreichische Klimaschutzpreis Junior in diesem Jahr von den ÖBB. Als Promipaten fungieren die Band iBROS und die Bloggerin Madeleine Daria Alizadeh (dariadaria).
Junges Engagement für unser Klima

Die weiteren Nominierten

Neben der NMS Neukirchen an der Vöckla zählten folgende Projekte zu den Nominierten:

Plastiktaschen RAUS - Stofftaschen REIN / Jugendteam der Walserbibliothek Raggal, Vlbg.
Ragall Jugendteam der Walserbibliothek Raggal
Elf Jugendliche zwischen neun und 15 Jahren haben sich vorgenommen, das Große Walsertal plastiktaschenfrei zu machen. In Österreich fallen jährlich zwischen 5.000 bis 7.000 Tonnen Kunststofftragetaschen an, im Biosphärenpark Walsertal in Zukunft kaum mehr welche. Als Gemeinschaftsprojekt mit der Lebenshilfe Vorarlberg und zahlreichen freiwilligen Näherinnen wurden 1.500 Unikat-Taschen aus Altstoffen hergestellt und mit flotten Sprüchen wie „Säckond Hand“ versehen. Jeder Haushalt in der Region bekommt eine solche Upcycling-Tasche. Darüber hinaus haben die Jugendlichen sämtliche Geschäfte besucht und dazu bewegt, eine Verzichtserklärung auf Plastiktsackerl zu unterschreiben.
Freunde der Erde / VS Gallneukirchen, OÖ
Volksschule in Gallneukirchen Volksschule in Gallneukirchen
Unter dem Motto „Freunde der Erde“ haben die Kinder der Volksschule in Gallneukirchen das Video „Start Acting“ produziert und zeigen darin, was alle gemeinsam zum Klimaschutz beitragen können. 2000 Besucher haben zudem das Klimamusical „Eisbär, Dr. Ping und die Freunde der Erde“ gesehen und eine „Lizenz zum Handeln“ mit wichtigen Klimaschutztipps bekommen, die z.B. berechtigt, öfter zu Fuß zu gehen oder Strom zu sparen. Bei der Sammelpassaktion der lokalen Geschäfte haben die Kinder auch eifrig mitgemacht und Punkte für den Kauf von regionalen, BIO und fair gehandelten Produkten und für umweltfreundlich zurückgelegte Schulwege gesammelt. Für je zehn volle Sammelpässe wird im Herbst ein Baum gepflanzt und die Freunde der Erde werden bestimmt dabei sein.
Save Planet Earth – unseren Planeten des Herzens / VS Wolfsegg, OÖ
Volksschule Wolfsegg Volksschule Wolfsegg
Mit vielen kleinen Beiträgen wollen die Schülerinnen und Schüler der Volksschule Wolfsegg ihren Herzensplaneten Erde lebenswert erhalten. Die Schultaschen haben sie einer Klimainspektion unterzogen. Ergebnis: Einwegplastikflaschen werden immer öfter durch auswaschbare Glasflaschen ersetzt, weitgereiste Nahrungsmittel kommen kaum mehr ins Jausensackerl, und nächstes Schuljahr wird es eine Sammelbestellung klimaneutraler Hefte für alle geben. Auch bei der Gestaltung des „Planetenwegs“, einem zwei Kilometer langen Lehrpfad, waren die Kinder mit Feuereifer dabei und haben geholfen die Schaukästen herzustellen. Als Höhepunkt des heurigen Schuljahres werden sie bei der Abschlussveranstaltung des Klimaschulprojekts auch ein Planeten-Theaterstück präsentieren.
Ausgezeichnete Ideen

Gratulationen

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz: „Der Österreichische Klimaschutzpreis Junior beweist jedes Jahr aufs Neue: Die Jüngsten haben oft die besten Ideen! Auch in diesem Jahr haben wir wieder viele kreative Einreichungen erhalten. Die herausragendsten Projekte wurden in ORF-Programmen wie ,okidoki‘ und ,heute konkret‘ österreichweit vorgestellt, um Bewusstsein für diese wichtige Thematik zu schaffen und möglichst viele Menschen zu motivieren, sich daran ein Beispiel zu nehmen. Den Schülerinnen und Schülern der Neuen Mittelschule Neukirchen an der Vöckla gratuliere ich herzlich zum Österreichischen Klimaschutzpreis Junior 2017.“
Umweltminister Andrä Rupprechter schließt sich den Glückwünschen an: „Klimaschutz ist wichtiger denn je. Jeder und jede Einzelne kann bereits mit kleinen Maßnahmen zur Erreichung der Klimaschutz-Ziele beitragen. Dabei können wir vom Engagement und Ideenreichtum der Jungen stark profitieren. Der Österreichische Klimaschutzpreis Junior bietet jungen engagierten Köpfen eine ideale Bühne für vorbildliche und innovative Klimaschutzprojekte. Die nominierten Projekte zeigen, wie wir die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich meistern können. In diesem Sinne gratuliere ich den Siegerinnen und Siegern der Klimaschule in Neukirchen recht herzlich.“
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