Klimaschutzpreis Junior Gewinner NMS-Neukirchen
Die Gewinner

Österreichischer Klimaschutzpreis Junior

NMS-Neukirchen

Die Gewinner/innen vom Österreichischen Klimaschutzpreis Junior 2017 stehen fest:

ORF
Das Projekt „Energie sparen – Frieden bewahren“ der Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der NMS Neukirchen in Oberösterreich überzeugte ORF-Publikum und Jury.
„heute konkret“ berichtet über die Siegerehrung am Donnerstag, dem 29. Juni, um 18.30 Uhr in ORF 2. Das ORF-Kinderprogramm „okidoki“ porträtiert die Sieger am Sonntag, dem 24. Juni, um 9.20 Uhr in ORF eins.
„Energiedetektive decken auf“ war das Motto einer Energiesparaktion der vierten Klassen der NMS Neukirchen an der Vöckla. Was ursprünglich nur für einen Monat geplant war, wurde schließlich auf das ganze Semester ausgedehnt. Täglich gehen die Energiedetektive auf Kontrollgang, um unnötigen Strom- und Wärmeverbrauch in der Schule aufzudecken. Alle Klassen beteiligen sich eifrig daran. Fast ein Viertel der Stromkosten konnte diese Aktion schon einsparen – dafür wurde ein Tischtennistisch für alle angeschafft. Die Schülerinnen und Schüler haben sich nicht nur mit dem eigenen Energieverbrauch näher beschäftigt, sondern auch mit dem Zusammenhang zwischen dem Kampf um Energieressourcen, den Auswirkungen des Klimawandels und Klimaflüchtlingen. Die Ergebnisse ihrer intensiven Recherchen und ihre Träume für eine friedliche Zukunft in einer lebenswerten Umwelt werden im Rahmen einer Ausstellung im Friedensmuseum Wolfsegg der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Jury

Eine Jury rund um die „Soko Donau“-Darstellerin Lilian Klebow und „okidoki“-Moderator Robert Steiner hatte aus 23 Einreichungen die vier besten Projekte ermittelt, die in der ORF-Servicesendung „heute konkret“ dem Publikum zur Abstimmung vorgestellt worden sind. Für die Gewinner des Österreichischen Klimaschutzpreis Junior wird ein Fest mit zahlreichen Überraschungen ausgerichtet und es gibt einen Geldpreis, zur Verfügung gestellt von den ÖBB.
Junges Engagement für unser Klima

Die weiteren Nominierten

Neben der NMS Neukirchen an der Vöckla zählten folgende Projekte zu den Nominierten:

Plastiktaschen RAUS - Stofftaschen REIN / Jugendteam der Walserbibliothek Raggal, Vlbg.
Ragall Jugendteam der Walserbibliothek Raggal
Elf Jugendliche zwischen neun und 15 Jahren haben sich vorgenommen, das Große Walsertal plastiktaschenfrei zu machen. In Österreich fallen jährlich zwischen 5.000 bis 7.000 Tonnen Kunststofftragetaschen an, im Biosphärenpark Walsertal in Zukunft kaum mehr welche. Als Gemeinschaftsprojekt mit der Lebenshilfe Vorarlberg und zahlreichen freiwilligen Näherinnen wurden 1.500 Unikat-Taschen aus Altstoffen hergestellt und mit flotten Sprüchen wie „Säckond Hand“ versehen. Jeder Haushalt in der Region bekommt eine solche Upcycling-Tasche. Darüber hinaus haben die Jugendlichen sämtliche Geschäfte besucht und dazu bewegt, eine Verzichtserklärung auf Plastiktsackerl zu unterschreiben.
Freunde der Erde / VS Gallneukirchen, OÖ
Volksschule in Gallneukirchen Volksschule in Gallneukirchen
Unter dem Motto „Freunde der Erde“ haben die Kinder der Volksschule in Gallneukirchen das Video „Start Acting“ produziert und zeigen darin, was alle gemeinsam zum Klimaschutz beitragen können. 2000 Besucher haben zudem das Klimamusical „Eisbär, Dr. Ping und die Freunde der Erde“ gesehen und eine „Lizenz zum Handeln“ mit wichtigen Klimaschutztipps bekommen, die z.B. berechtigt, öfter zu Fuß zu gehen oder Strom zu sparen. Bei der Sammelpassaktion der lokalen Geschäfte haben die Kinder auch eifrig mitgemacht und Punkte für den Kauf von regionalen, BIO und fair gehandelten Produkten und für umweltfreundlich zurückgelegte Schulwege gesammelt. Für je zehn volle Sammelpässe wird im Herbst ein Baum gepflanzt und die Freunde der Erde werden bestimmt dabei sein.
Save Planet Earth – unseren Planeten des Herzens / VS Wolfsegg, OÖ
Volksschule Wolfsegg Volksschule Wolfsegg
Mit vielen kleinen Beiträgen wollen die Schülerinnen und Schüler der Volksschule Wolfsegg ihren Herzensplaneten Erde lebenswert erhalten. Die Schultaschen haben sie einer Klimainspektion unterzogen. Ergebnis: Einwegplastikflaschen werden immer öfter durch auswaschbare Glasflaschen ersetzt, weitgereiste Nahrungsmittel kommen kaum mehr ins Jausensackerl, und nächstes Schuljahr wird es eine Sammelbestellung klimaneutraler Hefte für alle geben. Auch bei der Gestaltung des „Planetenwegs“, einem zwei Kilometer langen Lehrpfad, waren die Kinder mit Feuereifer dabei und haben geholfen die Schaukästen herzustellen. Als Höhepunkt des heurigen Schuljahres werden sie bei der Abschlussveranstaltung des Klimaschulprojekts auch ein Planeten-Theaterstück präsentieren.
Klimaschutzpreis Junior 2017

Gratulationen

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz: „Der Österreichische Klimaschutzpreis Junior beweist jedes Jahr aufs Neue: Die Jüngsten haben oft die besten Ideen! Auch in diesem Jahr haben wir wieder viele kreative Einreichungen erhalten. Die herausragendsten Projekte wurden in ORF-Programmen wie ,okidoki‘ und ,heute konkret‘ österreichweit vorgestellt, um Bewusstsein für diese wichtige Thematik zu schaffen und möglichst viele Menschen zu motivieren, sich daran ein Beispiel zu nehmen. Den Schülerinnen und Schülern der Neuen Mittelschule Neukirchen an der Vöckla gratuliere ich herzlich zum Österreichischen Klimaschutzpreis Junior 2017.“
Umweltminister Andrä Rupprechter schließt sich den Glückwünschen an: „Klimaschutz ist wichtiger denn je. Jeder und jede Einzelne kann bereits mit kleinen Maßnahmen zur Erreichung der Klimaschutz-Ziele beitragen. Dabei können wir vom Engagement und Ideenreichtum der Jungen stark profitieren. Der Österreichische Klimaschutzpreis Junior bietet jungen engagierten Köpfen eine ideale Bühne für vorbildliche und innovative Klimaschutzprojekte. Die nominierten Projekte zeigen, wie wir die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich meistern können. In diesem Sinne gratuliere ich den Siegerinnen und Siegern der Klimaschule in Neukirchen recht herzlich.“
Windenergie ORF.at/Michael Baldauf
10 Jahre Klimaschutzpreis

Klimaschutzpreis 2017

ORF.at/Michael Baldauf
Klimaschutzpreis Logo ORF
Der Österreichische Klimaschutzpreis wird seit 2008 gemeinsam vom ORF und dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) in Zusammenarbeit mit der Klimaschutzinitiative klimaaktiv und Partnern vergeben. In den vergangenen zehn Jahren wurden insgesamt 2.800 Klimaprojekte eingereicht.
Den offiziellen Startschuss für das Jubiläum des Österreichischen Klimaschutzpreis 2017 gaben Bundesminister Andrä Rupprechter und ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz im ORF-Servicemagazin „heute konkret“ am 6. Juni um 18.30 Uhr in ORF 2. Das ORF-Magazin bietet, zum zehnten Mal in Folge, die mediale Plattform für den Österreichischen Klimaschutzpreis.
Interessierte Personen, Betriebe und öffentliche Einrichtungen sind von
8. Juni bis zum 17. August 2017 eingeladen, sich unter www.klimaschutzpreis.at mit ihren Projekten zu bewerben.

Gesucht werden klimafreundliche Projekte in fünf Kategorien

Einreichungen können in den Kategorien „Tägliches Leben“, „Gemeinden & Regionen“, „Betriebe“, „Unternehmen Energiewende“ (Großbetriebe) und „Landwirtschaft“ erfolgen. In den vergangenen zehn Jahren wurden bereits fast 2.800 Projekte für den Österreichischen Klimaschutzpreis und den Klimaschutzpreis Junior eingereicht.
Die Jury

Fachjury nominiert - österreichische Bevölkerung wählt

Das ORF-Servicemagazin „heute konkret“ stellt die Nominierten zwischen 2. Oktober und 27. Oktober vor. Der Sieger der Kategorie „Unternehmen Energiewende“ wird im ORF-Wirtschaftsmagazin Eco präsentiert.
Expertinnen und Experten der Klimaschutzinitiative klimaaktiv des BMLFUW begutachten alle eingereichten Projekte und treffen eine Vorauswahl. Eine Fachjury nominiert dann vier Projekte je Kategorie. Ausschlaggebend für die Jurybewertung sind die klimarelevanten Auswirkungen – insbesondere Treibhausgasreduktion, Energieeffizienz und der Einsatz erneuerbarer Energieträger, Vorbildwirkung und Übertragbarkeit auf andere Projekte sowie der innovative Ansatz.
Welche Projekte letztlich ausgezeichnet werden, entscheidet erneut die österreichische Bevölkerung. Von 6. Oktober bis 6. November hat das Publikum wieder die Möglichkeit per Telefon, Internet und Facebook mitzuentscheiden, welche Projekte den Klimaschutzpreis bekommen. Rund 40.000 Menschen geben jährlich ihre Stimme für ihr Lieblingsprojekt ab.
Die bisweilen erfolgreichsten Bundesländer sind die Steiermark mit zehn Auszeichnungen, gefolgt von Niederösterreich mit acht und Wien und Oberösterreich mit jeweils sieben Preisträgern. Für die Nominierten zum Österreichischen Klimaschutzpreis 2017 steigt die Spannung bis zum 13. November. An diesem Tag werden bei einer Abendveranstaltung in der Siemens City Vienna die Preisträger bekanntgegeben. Der ORF präsentiert die Höhepunkte der Preisverleihung in einem „heute konkret spezial“ im November. Die Sieger in der Kategorie „Unternehmen Energiewende“ werden im ORF-Wirtschaftsmagazin Eco vorgestellt.
Über den Klimaschutzpreis 2017

Begleitworte

Klimaschutzpreis 2017: Rupprechter-Wrabetz ORF
Bundesminister Andrä Rupprechter und ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz
„Mit dem Österreichischen Klimaschutzpreis holen wir Vorzeigeprojekte vor den Vorhang, um damit viele Einzelpersonen, Vereine, Gemeinden und Betriebe zur Nachahmung eigener Projekte anzuregen. Fast 2.800 Einreichungen in den letzten neun Jahren zeigen, wie groß Einfallsreichtum und Engagement in Österreich sind. Gerade wegen Trumps Ausstieg aus dem Pariser Klimavertrag müssen wir die Wichtigkeit dieses Themas unterstreichen und uns tatkräftig engagieren. Nur so schaffen wir es, die Energiewende voranzutreiben und die Treibhausgasemissionen bis 2050 um 80 Prozent zu senken“, betont Bundesminister Andrä Rupprechter.
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Der Österreichische Klimaschutzpreis feiert 10-jähriges Jubiläum. 2008 hat ihn der ORF gemeinsam mit dem Umweltministerium ins Leben gerufen – heute ist er die wichtigste Auszeichnung für herausragendes Engagement im Bereich Umwelt- und Klimaschutz. Einen großen Beitrag dazu lieferte mit insgesamt 465 Beiträgen das ORF-Servicemagazin ‚heute konkret‘. Alleine auf diesem Weg konnten im Durchschnitt jährlich 3,4 Millionen Österreicherinnen und Österreicher erreicht werden. Das spiegelt das große Interesse der Bevölkerung wider und unterstreicht gleichzeitig die hohe Relevanz des Themas für den ORF.“

Der Österreichische Klimaschutzpreis

Der Österreichische Klimaschutzpreis wird seit 2008 gemeinsam vom ORF und dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) in Zusammenarbeit mit der Klimaschutzinitiative klimaaktiv und Partnern vergeben. In den vergangenen zehn Jahren wurden insgesamt 2.800 Klimaprojekte eingereicht. Die besten Projekte werden auf www.klimaschutzpreis.at vorgestellt.
Unterstützt wird der Österreichische Klimaschutzpreis in diesem Jahr von Siemens Österreich, von der Österreichischen Hagelversicherung, von Capatect Baustoffindustrie GmbH (Klimaschutzpreisträger 2014 für das Projekt „Wachsende Wärmedämmung für Fassaden aus österreichischem Hanf"), von der VBV Vorsorgekasse (Klimaschutzpreisträger 2016 in der Kategorie „Betriebe“) sowie vom News-Verlag.
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