Klimaschutzpreis 2017 - Gewinner ORF/Thomas Jantzen
Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter, Christa Kummer, ORF Generaldirektor Alexander Wrabetz
10 Jahre Österreichischer Klimaschutzpreis

Das sind die Siegerprojekte 2017

ORF/Thomas Jantzen

Fünf Gewinnerprojekte aus 173 Einreichungen

Umweltminister Andrä Rupprechter und ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz zeichneten am 13. November die besten Klimaschutzprojekte des Landes aus.
Gefeiert wurden zehn Jahre Österreichischer Klimaschutzpreis, der auch heuer wieder in fünf Kategorien vergeben wurde.
Über die Auszeichnung freuen sich:

Beatrix Altendorfer und Andrea Breithuber, Graz (ST)

Klimaschutzpreis 2017 - Gewinner  Info-Website Nachhaltig in Graz ORF/Thomas Jantzen
Mit der „Info-Website Nachhaltig in Graz“ in der Kategorie Tägliches Leben.
Oft gibt es lokal viele Angebote, das eigene Leben nachhaltig und klimafreundlich zu gestalten, aber wie erfährt man davon? Andrea Breithuber und Beatrix Altendorfer betreiben eine Website mit vielen Informationen aus Graz: von fairer Mode über Leih-Lastenfahrräder bis zu Reparaturangeboten und offenen Bücherregalen.

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Die Marktgemeinde Krummnußbaum (NÖ)

Klimaschutzpreis 2017 - Gewinner Krummnußbaum ORF/Thomas Jantzen
Mit dem Projekt „Klimafreundliche Siedlungsentwicklung“ in der Kategorie Gemeinden & Regionen.
Die Marktgemeinde Krummnussbaum in NÖ hat sich ganz der flächensparenden und kosteneffizienten Siedlungsentwicklung verschrieben. Erweiterungsflächen am Ortsrand wurden gestrichen. Vorrangiges Ziel ist die Belebung des Ortszentrums und die Vermeidung von motorisiertem Verkehr.

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Die Vetterhof KG aus Lustenau (V)

Klimaschutzpreis 2017 - Gewinner Vetterhof-Gemüsekiste ORF/Thomas Jantzen
Mit dem Projekt „Vetterhof-Gemüsekiste“ in der Kategorie Landwirtschaft.
Gut 600 Haushalte beziehen wöchentlich Biogemüsekisten vom Vetterhof aus Lustenau. Die Zustellung erfolgt weitgehend per Lastenrad oder Elektroauto. Geliefert wird, was gerade Saison hat. Kompost und eine vielseitige Fruchtfolge mit Zwischenfrüchten und Gründüngungspflanzen halten die Felder fruchtbar.

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Die Waldviertler Werkstätten GmbH aus Schrems (NÖ)

Klimaschutzpreis 2017 - Gewinner Waldviertler Werkstätten ORF/Thomas Jantzen
Mit dem Projekt „Die Zukunft beginnt jetzt! – 15 Jahre Sonnen-Gut-Scheine“ in der Kategorie Betriebe.
Die Waldviertler Werkstätten haben mehr als 12.500 „Sonnengutscheine“ verkauft. Damit wurden Photovoltaikanlagen am Betriebsgebäude und in der Umgebung ebenso finanziert wie die Dämmung von Gebäuden, ein Heizwerk oder Solarwärmeanlagen. Die KundInnen leisten so einen Beitrag zur Energiewende. Ihr Geld bekommen sie langfristig in Form von Warengutscheinen zurück.

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Die Kreisel Electric GmbH aus Rainbach im Mühlkreis (OÖ)

Mit dem Projekt „Bessere Akkus für saubere Mobilität“ in der Kategorie Unternehmen Energiewende.
Klimaschutzpreis 2017 - Gewinner  Kreisel Electric ORF/Thomas Jantzen

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Gratulationen

Klimaschutzpreis Logo
„Der Österreichische Klimaschutzpreis zeigt eindrucksvoll, dass viele Menschen bereits wichtige Beiträge für eine klimafreundlichere Zukunft leisten – sei es im privaten Umfeld oder auf lokaler Ebene, in der Landwirtschaft genauso wie bei einem Gewerbebetrieb oder in einem Großunternehmen. Ich gratuliere den Gewinnerinnen und Gewinnern sowie den Nominierten herzlich. Mit ihren innovativen Ideen und ihrem unermüdlichen Engagement sind sie wichtige Vorbilder und motivieren viele Menschen, ihrem Beispiel zu folgen. Der Klimaschutzpreis ist eine Erfolgsstory der Bewusstseinsbildung. Das Umweltministerium bringt sein umfangreiches Fachwissen und das große klimaaktiv Netzwerk ein und sorgt seit einem Jahrzehnt für die hohe Qualität. Projekte, die in den ersten Jahren noch gute Chancen hatten, gehören heute schon zum Standard. Das gibt Hoffnung, dass die Energiewende gelingen wird“, erklärte Bundesminister Andrä Rupprechter anlässlich der Verleihung des Österreichischen Klimaschutzpreises 2017.
Klimaschutzpreis 2017 - Gewinner ORF/Thomas Jantzen
Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter, Christa Kummer, ORF Generaldirektor Alexander Wrabetz
ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz betonte: „Der Österreichische Klimaschutzpreis feiert sein 10-Jahres-Jubiläum. 2008 hat ihn der ORF gemeinsam mit dem Umweltministerium ins Leben gerufen – heute ist er die wichtigste Auszeichnung für herausragendes Engagement im Bereich Umwelt- und Klimaschutz. Einen großen Beitrag dazu lieferte der ORF als mediale Plattform: 560 TV-Beiträge, davon 420 TV-Beiträge im ORF-Servicemagazin ‚konkret‘, 720 Beiträge in den bundesweiten ORF-Radios sowie ORF-Regionalradios und eine umfangreiche Berichterstattung im ORF.at-Netzwerk. Alleine durch die ORF-TV-Berichterstattung konnten so jedes Jahr bis zu drei Millionen Zuseherinnen und Zuseher erreicht werden. Diese Zahlen zeigen das Potenzial des ORF, als reichweitenstarker Rundfunk der Gesellschaft relevante Zukunftsthemen auf die Agenda zu setzen. Das ist eine Leistung, die kein Privatsender, sondern nur der öffentlich-rechtliche Rundfunk erbringen kann und muss. Ich gratuliere den Gewinnerinnen und Gewinnern und bedanke mich bei allen, die durch ihre Vorbildwirkung noch mehr Menschen, Unternehmen, öffentliche Einrichtungen oder ganze Regionen zur Nachahmung motivieren.“

Von der Jury nominiert – vom Publikum gewählt

Aus 173 eingereichten Projekten wählte eine Fachjury mit Unterstützung von Expertinnen und Experten der Klimaschutzinitiative klimaaktiv die besten Projekte, die sich der Publikumswertung stellten. In der Kategorie „Unternehmen Energiewende“ wurde der Gewinner ausschließlich von der Jury bestimmt. Mitgestimmt werden konnte über Telefon, Website und Facebook. 25.700 gültige Stimmen zeigen, wie groß das Interesse der Bevölkerung am Thema Klimaschutz ist.
Christa Kummer mit Klimaschutzpreis ORF/Thomas Ramstorfer
Christa Kummer mit der Klimaschutzpreis-Statuette
Bei der Verleihung am 13. November in der Siemens City Vienna, die erstmals von ORF-Klima-Expertin Christa Kummer moderiert wurde, erhielten die Sieger/innen Urkunden und Klimaschutzpreis-Statuetten „Bella Terra“, gefertigt vom österreichischen Künstler Thomas Stimm.

370 Gäste gratulierten und feierten mit den KlimaschützerInnen 2017

Über 370 Gäste aus Wirtschaft, Forschung, Politik, Kultur und Medien freuten sich mit den KlimaschutzpreisträgerInnen 2017 – unter ihnen Nationalratspräsidentin Elisabeth Köstinger und die BotschafterInnen für den Klimaschutz: Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb, ORF-Moderatorin Claudia Reiterer, Siemens-Generaldirektor Wolfgang Hesoun, Sänger DJ Ötzi und Madelaine Alizadeh – bekannt als Bloggerin Dariadaria. Musikalisch begleitet wurde der Abend von „Die Hoameligen“.
Die Verleihung des Österreichischen Klimaschutzpreises 2017 wurde nach den Kriterien des Österreichischen Umweltzeichens für Green Meetings/Green Events ausgerichtet und fand zum siebten Mal in Folge in der Siemens City Vienna statt. Mit der energiesparenden Gebäudetechnik steht die Unternehmenszentrale von Siemens Österreich für gelebten Klimaschutz und unterstreicht die Ausrichtung als verantwortungsvolles Technologieunternehmen.

Zehn Jahre Österreichischer Klimaschutzpreis

Auf www.klimaschutzpreis.at werden alle nominierten Projekte und die PreisträgerInnen vorgestellt.
Der Österreichische Klimaschutzpreis wird seit 2008 gemeinsam vom Umweltministerium und dem ORF in Zusammenarbeit mit der Klimaschutzinitiative klimaaktiv und Partnern vergeben. In den vergangenen zehn Jahren wurden aus insgesamt fast 3.000 Einreichungen 186 ausgewählt und präsentiert. Die Hitliste führt die Steiermark mit dreizehn PreisträgerInnen und weiteren 35 nominierten Projekten an, gefolgt von Oberösterreich und Niederösterreich.
Unterstützt wird der Österreichische Klimaschutzpreis in diesem Jahr von Siemens Österreich, von der Österreichischen Hagelversicherung, von Capatect Baustoffindustrie GmbH (Klimaschutzpreisträger 2014 für das Projekt „Wachsende Wärmedämmung für Fassaden aus österreichischem Hanf“), von der VBV Vorsorgekasse (Klimaschutzpreisträger 2016 in der Kategorie „Betriebe“) sowie vom News-Verlag.
2017 Sieger KSP junior ORF/Wolfgang Kunasz-Herzig
Gewinner Klimaschutzpreis Junior 2017

„Energie sparen – Frieden bewahren“

ORF/Wolfgang Kunasz-Herzig

Der Österreichische Klimaschutzpreis Junior geht nach Oberösterreich

Die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der Neuen Mittelschule Neukirchen an der Vöckla in Oberösterreich wurden am Dienstag, dem 27. Juni 2017, bei einer Preisverleihung für ihr Projekt „Energie sparen – Frieden bewahren“ von ORF und Umweltministerium mit dem Österreichischen Klimaschutzpreis Junior 2017 ausgezeichnet.
„Energiedetektive decken auf“ war das Motto einer Energiesparaktion der vierten Klassen der NMS Neukirchen an der Vöckla. Was ursprünglich nur für einen Monat geplant war, wurde schließlich auf das ganze Semester ausgedehnt. Täglich gehen die Energiedetektive auf Kontrollgang, um unnötigen Strom- und Wärmeverbrauch in der Schule aufzudecken. Fast ein Viertel der Stromkosten konnte diese Aktion schon einsparen – dafür wurde ein Tischtennistisch für alle angeschafft.
Die Schülerinnen und Schüler haben sich nicht nur mit dem eigenen Energieverbrauch näher beschäftigt, sondern auch mit dem Zusammenhang zwischen dem Kampf um Energieressourcen, den Auswirkungen des Klimawandels und Klimaflüchtlingen. Die Ergebnisse ihrer intensiven Recherchen und ihre Träume für eine friedliche Zukunft in einer lebenswerten Umwelt werden im Rahmen einer Ausstellung im Friedensmuseum Wolfsegg der Öffentlichkeit präsentiert.

Bilder von der Siegesfeier:

Siegesfeier in Oberösterreich

2017 Siegesfeier KSP junior ORF/Wolfgang Kunasz-Herzig
2017 Siegesfeier KSP junior ORF/Wolfgang Kunasz-Herzig
2017 Siegesfeier KSP junior ORF/Wolfgang Kunasz-Herzig
2017 Siegesfeier KSP junior ORF/Wolfgang Kunasz-Herzig
2017 Siegesfeier KSP junior ORF/Wolfgang Kunasz-Herzig
2017 Siegesfeier KSP junior ORF/Wolfgang Kunasz-Herzig
2017 Siegesfeier KSP junior ORF/Wolfgang Kunasz-Herzig
2017 Siegesfeier KSP junior ORF/Wolfgang Kunasz-Herzig
2017 Siegesfeier KSP junior ORF/Wolfgang Kunasz-Herzig
2017 Siegesfeier KSP junior ORF/Wolfgang Kunasz-Herzig
2017 Siegesfeier KSP junior ORF/Wolfgang Kunasz-Herzig
2017 Siegesfeier KSP junior ORF/Wolfgang Kunasz-Herzig
2017 Siegesfeier KSP junior ORF/Wolfgang Kunasz-Herzig
2017 Siegesfeier KSP junior ORF/Wolfgang Kunasz-Herzig
2017 Siegesfeier KSP junior ORF/Wolfgang Kunasz-Herzig
2017 Siegesfeier KSP junior ORF/Wolfgang Kunasz-Herzig
2017 Siegesfeier KSP junior ORF/Wolfgang Kunasz-Herzig
Moderiert wurde die Preisverleihung von ORF-Wetter-Expertin Christa Kummer und „Hallo okidoki“-Moderator Robert Steiner. Fehlen durfte dabei auch nicht die frechste Ratte Österreichs: Rolf Rüdiger. Höhepunkt war die feierliche Übergabe der offiziellen Urkunden durch Martina Schuster (Energieexpertin im Umweltministerium), Edwin Möser (Sendungsverantwortlicher der ORF-Servicesendung „konkret“) und Reinhard Waldenberger (Programmchef im ORF-Landesstudio Oberösterreich). Der Siegerscheck im Wert von 3.000 Euro wurde von den ÖBB bereitgestellt.

Österreichischer Klimaschutzpreis Junior

Der Österreichische Klimaschutzpreis Junior wurde vom BMLFUW und dem ORF im Jahr 2012 anlässlich des fünfjährigen Jubiläums des Österreichischen Klimaschutzpreises ins Leben gerufen. Im vergangenen Jahr wurde das Projekt „Solarhaus im Schulhof“ der Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen der Neuen Mittelschule Weißenbach/Enns (Steiermark) durch die TV-, Telefon-, Internet- und Facebook-Abstimmung und die Bewertung der Jury zum Österreichischen Klimaschutzpreisträger Junior 2016 bestimmt. Unterstützt wird der Österreichische Klimaschutzpreis Junior in diesem Jahr von den ÖBB. Als Promipaten fungieren die Band iBROS und die Bloggerin Madeleine Daria Alizadeh (dariadaria).
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