Klimaschutzpreis 2016

ORF/Thomas Jantzen

Klimaschutzpreis 2016
Klimaschutzpreis 2016

Die Gewinner stehen fest

ORF/Thomas Jantzen
Umweltminister Andrä Rupprechter und ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz zeichneten am 14. November die besten Klimaschutzprojekte des Landes aus. Der Klimaschutzpreis wurde in fünf Kategorien vergeben.
Über die Auszeichnung freuen sich:
  • Der Labonca Biohof im steirischen Burgau in der Kategorie „Landwirtschaft“,
  • die VBV-Vorsorgekasse AG aus Wien in der Kategorie „Betriebe“,
  • ebenfalls aus Wien die oekostrom AG mit dem Mini-Kraftwerk „simon“ in der Kategorie „Tägliches Leben“,
  • der Lösshof im niederösterreichischen Großriedenthal in der Kategorie „Gemeinden & Regionen“ und
  • hali betriebs gmbh aus Eferding in Oberösterreich in der Kategorie „Unternehmen Energiewende“.
Klimaschutzpreis 2016 ORF/Thomas Jantzen
ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz, Claudia Reiterer, Umweltminister Andrä Rupprechter
„Der Klimaschutzpreis zeigt eindrucksvoll, dass viele Menschen, Betriebe und Gemeinden bereits wichtige Beiträge zu einer klimafreundlicheren Gesellschaft leisten. Jede und jeder Einzelne kann maßgeblich zum Klimaschutz beitragen – sei es im privaten Umfeld oder auf lokaler Ebene, in der Landwirtschaft genauso wie bei einem Gewerbetrieb oder in einem internationalen Großunternehmen. Ich gratuliere den Gewinnerinnen und Gewinnern sowie den Nominierten herzlich. Mit ihren innovativen Ideen und ihrem unermüdlichen Engagement übernehmen sie eine wichtige Vorbildwirkung – und motivieren viele Menschen, ihrem Beispiel zu folgen. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken“, erklärte Umweltminister Andrä Rupprechter anlässlich der Verleihung des Österreichischen Klimaschutzpreises 2016.
ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz betonte: „Dass wir mit dem Österreichischen Klimaschutzpreis bereits in Runde neun sind, zeigt, wie gut er von den Zuseherinnen und Zusehern des ORF als wertvolle Umweltinitiative angenommen wird. Auch die aktuellen Zahlen verdeutlichen das Potenzial des ORF, relevante Zukunftsthemen auf die Agenda zu setzen: Sieben von zehn Österreicherinnen und Österreichern sind an Umweltschutz interessiert und 90 Prozent finden es sehr positiv, dass sich der ORF dem Thema widmet. Ich bedanke mich bei allen beteiligten Akteuren, die den Klimaschutzpreis jedes Jahr aufs Neue zum wichtigsten Umweltpreis Österreichs machen. Den Gewinnerinnen und Gewinnern des Österreichischen Klimaschutzpreises 2016 gratuliere ich herzlich.“

Jury nominierte – das Publikum wählte

Mehr als 33.000 gültige Stimmen zeigen das große Interesse am aktiven Klimaschutz.
Aus 173 eingereichten Projekten wählte eine Fachjury 16 Projekte aus, die sich der Publikumswertung stellten. In der Kategorie „Unternehmen Energiewende“ wurde der Gewinner ausschließlich von der Jury bestimmt. Die Stimmabgabe für das Lieblingsprojekt erfolgte über Telefon, Website und Facebook.
Bei der Verleihung am 14. November in der Siemens City Vienna – vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft und ORF ausgerichtet und von Claudia Reiterer moderiert – erhielten die SiegerInnen Urkunden und Klimaschutzpreis-Statuetten „Bella Terra“, welche vom österreichischen Künstler Thomas Stimm gefertigt wurde.

300 Gäste gratulierten und feierten mit den KlimaschützerInnen 2016

Der ORF präsentiert die Höhepunkte der Preisverleihung in einem „heute konkret spezial“ am Donnerstag, dem 17. November, um 22.55 Uhr in ORF 2. ORF III zeigt die Highlights der Gala am Freitag, dem 18. November um 13.30 Uhr.
Über 300 Gäste aus Wirtschaft, Forschung, Politik, Kultur und Medien folgten der Einladung in die Siemens City Vienna und freuten sich mit den KlimaschützerInnen 2016. Für die musikalische Untermalung sorgten die Poxrucker Sisters. Als BotschafterInnen für den Klimaschutz gratulierten die Archäologin Sabine Ladstätter, die Schauspielerin Kristina Sprenger, die Autorin und Köchin Eva Rossmann, der Haubenkoch Manfred Buchinger, der Kabarettist Herbert Steinböck und der Generaldirektor der Siemens AG Wolfgang Hesoun.
Die Verleihung des Österreichischen Klimaschutzpreises 2016 wurde nach den Kriterien des Österreichischen Umweltzeichens für Green Meetings/Green Events ausgerichtet und fand zum sechsten Mal in Folge in der Siemens City Vienna statt. Mit der energiesparenden Gebäudetechnik steht die Unternehmenszentrale von Siemens Österreich für gelebten Klimaschutz und unterstreicht die Ausrichtung als verantwortungsvolles Technologieunternehmen.
Die Siegerprojekte

Die Siegerprojekte des Österreichischen Klimaschutzpreises 2016

Kategorie „Landwirtschaft“: Labonca Biohof im steirischen Burgau

Klimaschutzpreis Gewinner ORF
Am Labonca-Biohof der Familie Hackl im steirischen Burgau leben 500 Schweine sowie Hühner und Ennstaler Bergscheckenrinder, eine von Aussterben bedrohte alte Rasse. Sie werden im Freiland gehalten, mit Bio-Getreide und Erbsen gefüttert und dürfen ihre Grundbedürfnisse ausleben. Die Schlachtung der Tiere erfolgt - möglichst angstfrei - in einem eigenen Weideschlachthaus. Der Strom für den Betrieb kommt von einer großen Photovoltaikanlage, wenn nötig wird Ökostrom zugekauft. Das Bio-Fleisch wird teilweise vor Ort weiterverarbeitet und direkt vertrieben oder an Gastronomie- und Hotelleriebetriebe geliefert. Großer Wert wird darauf gelegt, wirklich alle Teile des Tieres – von der Schnauze bis zum Schwanz - zu verwerten. Auch beim Online-Versand wurden neue Maßstäbe gesetzt: Mehrweg-Isolierboxen mit wasserbefüllten Kühl-Akkus werden von der Post CO2-neutral zugestellt und wieder auf den Hof zurücktransportiert.

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Kategorie „Betriebe“: VBV-Vorsorgekasse AG aus Wien

Klimaschutzpreis Gewinner ORF
Betriebliche Vorsorgekassen legen Beiträge von ArbeitnehmerInnen, Selbständigen und FreiberuflerInnen an. Die VBV-Vorsorgekasse hat sich intensiv mit den Auswirkungen des Klimawandels auf ihren Geschäftszweig beschäftigt und erkannt, dass es notwendig ist, aus den Geschäften mit fossilen Brennstoffen auszusteigen, also zur sog. Dekarbonisierung beizutragen. Die VBV lässt jährlich den CO2-Fußabdruck aller Veranlagungen messen. Nach einer Analyse der Ergebnisse wurde als erstes beschlossen, nicht mehr in Unternehmen zu investieren, deren Einnahmen zu mehr als 5 % aus dem Kohleabbau stammen. In einem zweiten Schritt sollen andere CO2-intensive Branchen genauer analysiert werden. Auch im eigenen Wirkungsbereich setzt die VBV auf Klimaschutz: Energieeffiziente IT, bezahltes Jobticket für öffentliche Verkehrsmittel und interne Informationskampagnen zu Umweltthemen sind nur einige Beispiele dafür.

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Kategorie „Tägliches Leben“: oekostrom AG aus Wien mit dem Mini-Kraftwerk „simon“

Klimaschutzpreis Gewinner ORF
Private Photovoltaikanlagen werden derzeit meist auf Dächer von Einfamilienhäusern errichtet. Mit „simon“ können erstmals auch BewohnerInnen von Mehrfamilienhäusern, die keine eigene Dachfläche haben oder öfters den Wohnort wechseln, ihren eigene Strom erzeugen. Das 140 cm hohe und 70 cm breite Photovoltaikpaneel wird in Österreich hergestellt. Die Inbetriebnahme ist einfach: Informationen über die sachgerechte Verwendung lesen, Anlage auf Balkon oder Terrasse aufstellen und über die Steckdose direkt mit dem Hausnetz verbinden. Wer umzieht, nimmt das Paneel einfach mit. Das Mini-Kraftwerk liefert genug Strom, um täglich ein Mittagessen für zwei Personen zu kochen, eine Ladung Wäsche zu waschen oder 35 Tassen Kaffee zuzubereiten. Eigenen Strom herzustellen senkt nicht nur die Stromrechnung, sondern treibt auch die Energiewende voran und führt zu mehr Selbstbestimmung in der Energieversorgung.

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Kategorie „Gemeinden & Regionen“: Der Lösshof im niederösterreichischen Großriedenthal

Klimaschutzpreis Gewinner ORF
Leerstehende, verfallene Häuser im Ortszentrum, neue Siedlungen am Ortsrand mit großem Flächenverbrauch und dadurch hervorgerufenem Individualverkehr gibt es in vielen Orten. In Großriedenthal in NÖ zeigt der Energieberater Christoph Mehofer mit der Revitalisierung des Lösshofs, dass es auch anders geht. Die große Wirtschaftseinheit wurde unter Beachtung hoher ökologischer Standards renoviert und ausgebaut. Mit mehreren flexibel nutzbaren Wohneinheiten, einem Gästehaus und einem Wirtshaus bietet der Lösshof heute Wohnraum und Arbeitsplätze im Ortszentrum. Ein eigenes Nahwärmenetz versorgt auch einige umliegende Gebäude mit Wärme aus Hackschnitzeln, drei Photovoltaikanlagen liefern Strom. Zu dem ökologischen Gesamtkonzept gehört natürlich auch Mobilität. Neben den Füßen und dem Fahrrad setzen die BewohnerInnen vor allem auf Elektromobilität: E-Bikes mit Anhängern, ein Elektro-Klein-Lkw und ein Elektroauto.

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Kategorie „Unternehmen Energiewende“: hali betriebs gmbh aus Eferding in Oberösterreich

Klimaschutzpreis Gewinner ORF
„Wir tun´s für den Planeten“ ist die Motivation der Eigentümer von hali aus Eferding in OÖ. Der Büromöbelproduzent ist Mitglied im klimaaktiv pakt2020 und hat sich zum Ziel gesetzt, das nachhaltigste und klimafreundlichste Unternehmen in einer Branche mit hohem Wettbewerbsdruck zu werden. Eine Vielzahl von Maßnahmen hat die Ressourceneffizienz und den Anteil erneuerbarer Energieträger gesteigert. Minus 47 Prozent CO2-Emissionen seit 2005 ist das stolze Ergebnis der Anstrengungen, errechnete das Umweltbundesamt. Das für die Produktion eingesetzte Holz stammt aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft, die Büromöbel tragen das Österreichische Umweltzeichen. Laufende Bewusstseinsbildungsmaßnahmen sorgen dafür, dass die MitarbeiterInnen das Gesamtkonzept „ hali blue office“ mittragen. Auch bei der Wahl der Lieferanten und Spediteure arbeitet hali laufend an der Verbesserung des CO2-Fußabdrucks. Immer mehr KundInnen sind bereit, den Weg Richtung Klimaschutz und Nachhaltigkeit mit hali zu gehen. So kann die Energiewende gelingen.

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Die Paten des Kilmaschutzpreises 2016

Prominente Unterstützung für den Österreichischen Klimaschutzpreis 2016

Die Archäologin Sabine Ladstätter, die Schauspielerin Kristina Sprenger, die Autorin und Köchin Eva Rossmann unterstützen gemeinsam mit Haubenkoch Manfred Buchinger, dem Kabarettist Herbert Steinböck und dem Manager Wolfgang Hesoun den Österreichischen Klimaschutzpreis 2016.

Klimaschutz kann jeder

Der Kabarettist Herbert Steinböck geht als Vorbild beim Klimaschutz voran: „Man kann als Einzelner nicht die Welt verändern, aber trotzdem muss man was tun! So habe ich mich entschlossen, meinen Beitrag darin zu leisten, indem ich mein Wohnhaus, eine alte ehemalige Mühle und Bäckerei, nach modernen und vor allem ökologischen Gesichtspunkten erneuere, adaptiere und renoviere. Mit einer Wärmepumpe, Solar- und Photovoltaikanlage und 23 cm Dämmung geht es mir besser“, erzählt der Wiener Kabarettist.
Auch Eva Rossmann, Köchin und Autorin, liegt der Klimaschutz am Herzen: „Es ist nicht nur sinnvoll, sondern es macht auch Freude, mit unserer Welt statt gegen sie zu leben. Wir haben Sonne, wir haben Wind, Wärme und Luft – und wir haben Technologien, sie zu nutzen. Ich bin gerne mit dabei, wenn es um echten Fortschritt geht!“
Haubenkoch Manfred Buchinger ergänzt Eva Rossmanns Standpunkt: „Lebensmittel sollen nicht reisen, das war immer schon mein Credo. Es ist gut für meine Gäste, unterstützt lokale Produzenten und es nutzt der Umwelt. Ich möchte, dass mein ökologischer Fußabdruck sehr gering ausfällt, damit auch meine Enkelkinder in eine schöne Zukunft wandeln können. Also Wasser sparsam verwenden, vom Gemüse alles und artgerecht gehaltene Tiere vom Kopf bis zur Stelze und nach dem Motto ‚weniger ist mehr‘ verarbeiten.“
Sabine Ladstätter, Direktorin des Österreichischen Archäologischen Instituts an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, über ihr Engagement: „Klimawandel und Umweltkatastrophen sind kein Ausdruck göttlichen Willens oder Fügungen des Schicksals, wie es die Menschen über Jahrtausende vermuteten. Die Erkenntnisse der empirischen Ursachenforschung nehmen vielmehr jeden Einzelnen von uns in die Pflicht, die Entwicklung der Erde aktiv mitzugestalten. Die düsteren Zukunftsszenarien erfordern rationales Denken sowie verantwortungsbewusstes Handeln, und auch ein Blick in die Vergangenheit ist durchaus lohnenswert, auch wenn aus der Geschichte leider zu selten Lehren gezogen werden.“
SOKO-Kitzbühel-Protagonistin Kristina Sprenger meint zu ihrem Einsatz: „Wir haben nur eine Erde, aber wir behandeln sie so, als hätten wir zehn davon. Umso wichtiger ist es, das Bewusstsein der Menschen für Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu schärfen. Der Klimaschutzpreis ist ein wichtiges Signal in die richtige Richtung und ich freue mich sehr, dieses Jahr ein Teil davon sein zu dürfen!“
„Der Kampf gegen den Klimawandel ist eine globale Aufgabe. Auch wenn das öffentliche Bewusstsein für die Herausforderungen des Klimawandels von Region zu Region verschieden ist und auf den politischen Agenden unterschiedliche Stellenwerte einnimmt, so ist doch die Erkenntnis, dass eine Senkung der CO2-Emissionen notwendig ist, weltweit unbestritten. Siemens legt ein großes Augenmerk auf nachhaltiges und verantwortungsvolles Handeln – im wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Sinn. „Wir agieren hier auf zwei Ebenen – einerseits im eigenen Unternehmen, andererseits durch enge Zusammenarbeit mit und bei unseren Kunden. Wir streben daher als erster großer Industriekonzern weltweit bis zum Jahr 2030 eine neutrale CO2-Bilanz an. Unser Ziel ist es, bereits bis 2020 eine Halbierung unserer Kohlendioxid-Emissionen zu erreichen“, begründet Wolfgang Hesoun, Generaldirektor der Siemens AG, seine Beteiligung.
Über den Klimaschutzpreis 2016

Begleitworte

Umweltminister Andrä Rupprechter
„Die 21. Klimakonferenz in Paris war ein Wendepunkt in der Geschichte des Klimaschutzes. Im Weltklimavertrag wurde festgelegt, die durch Treibhausgase verursachte Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen. Für Österreich bedeutet dies, dass wir bis zum Jahr 2050 die Treibhausgasemissionen um mindestens 80 Prozent reduzieren müssen. Nun liegt es an jeder und jedem Einzelnen von uns, die Umsetzung der gemeinsamen Ziele bestmöglich zu unterstützen. In Österreich engagieren sich zahlreiche Gemeinden, Vereine, Unternehmen sowie Privatpersonen auf vielfältige Art und Weise und setzen spannende Projekte um. Mit dem Österreichischen Klimaschutzpreis möchten wir ihr Engagement vor den Vorhang holen und sie für ihre innovativen und ambitionierten Ideen auszeichnen. Ich freue mich auf neue Vorzeigeprojekte, die möglichst viele Menschen dazu motivieren, selbst aktiv zu werden“, so Bundesminister Andrä Rupprechter.
ORF Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz
ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz: „Der ORF hat 2007 Nachhaltigkeit als zentrales Thema in seiner Unternehmensstrategie verankert. Seither haben wir viel umgesetzt: zahlreiche Programmschwerpunkte und Aktionen wie die ‚Ö3 Team Österreich Tafel‘, die Ausrichtung des ,Eurovision Song Contest 2015‘ als Green Event oder auch die erfolgreiche MUTTER ERDE-Initiative. Damit haben wir zahlreiche Menschen motiviert und aktiviert, nachhaltig zu handeln. Deshalb schätzen die ORF-Zuseherinnen und Zuseher unser Engagement im Umwelt- und Klimaschutz. Mit dem Start des Österreichischen Klimaschutzpreises 2016 suchen wir bereits zum neunten Mal in Folge vielfältige Ideen, die dem Klimawandel entgegenwirken. Damit wollen wir nicht nur die besten Projekte auszeichnen, sondern vor allem möglichst viele Menschen, Unternehmen und Institutionen zur Nachahmung anregen.“

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Klimaschutzpreis Junior 2016

ORF

Klimaschutzpreis Junior 2016

Klimaschutzpreis Junior 2016
Klimaschutzpreis Junior 2016

Österreichischer Klimaschutzpreis Junior 2016 – Die Gewinner

ORF
Die Gewinner des „Österreichischen Klimaschutzpreis Junior“ 2016 stehen fest: Das Projekt „Solarhaus im Schulhof " der Schülerinnen und Schüler der Neuen Mittelschule Weißenbach/ Enns in der Steiermark überzeugte ORF-Publikum und Jury.
Die Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen der Neue Mittelschule Weißenbach/ Enns in der steirischen Eisenwurzen haben ein ganz besonderes Projekt umgesetzt: Schon im vorigen Schuljahr haben sie über Monate die Sonneneinstrahlung im Schulhof beobachtet, um den optimalen Standort für ihr Solarhaus zu finden. Von der Konzepterstellung über die Bauanzeige bei der Gemeinde bis zum Aufbau des Gartenhauses – bei allen Projektschritten waren die Jugendlichen eifrig dabei.
Regionale Betriebe haben Solarpaneele und Wärmetauscher zur Verfügung gestellt, ein Solarbackofen und ein Windrad wurden im Eigenbau hergestellt. Das „Schau- und Lernhaus“ für erneuerbare Energie lädt nun ganzjährig und fächerübergreifend zum Forschen und Entdecken ein. Während die jüngeren SchülerInnen zu Energie-Detektiven ausgebildet werden, können die größeren sich auf den Energie-Führerschein vorbereiten. Über eine selbst gestaltete Radiosendung wurde das Klimaschulen-Projekt auch schon einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.
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