Die Solarforschergruppe der Neuen Mittelschule Eberstalzell mit der „Sunnschissl 2“.

ORF/Neue Mittelschule Eberstalzell

Wettbewerb 2016
ORF/Neue Mittelschule Eberstalzell
Wettbewerb 2016

Österreichischer Klimaschutzpreis Junior 2016

ORF und Umweltministerium rufen 2016 zum fünften Mal junge Menschen im Alter von sechs bis 15 Jahren auf, ihre Projekte ins Rennen um den Klimaschutzpreis Junior 2016 zu schicken.
Mitmachen können Schülerinnen und Schüler, Klassen, Schulen, Jugendgruppen sowie Mitglieder von Vereinen und öffentlichen Institutionen mit Sitz in Österreich. Die vier herausragendsten Projekte werden von einer Fachjury ausgewählt und im ORF-Servicemagazin „heute konkret“ (Mo-Fr, 18.30 Uhr, ORF 2) im Juni dem Publikum zur Abstimmung vorgestellt.

Prominente Jurymitglieder

Zu gewinnen gibt es eine Siegesfeier zum Schulschluss, einen Sachpreis und Urkunden. Zudem erhalten die Gewinner das Recht, die Bezeichnung „Österreichischer Klimaschutzpreis Junior - Sieger 2016“ zu führen.
Prominente Mitglieder der Jury sind auch heuer wieder „Soko Donau“-Darstellerin Lilian Klebow und „okidoki“-Moderator Robert Steiner. Weitere Mitglieder sind Martina Schuster, Energieexpertin aus dem Umweltministerium, Samira Bouslana, Geschäftsführerin des Forums Umweltbildung sowie Ernst Schwarz, ORF-Redakteur.
Gefragt sind Projekte des Schuljahres 2015/16, mit denen die Energie- und damit die CO2-Bilanz an der Schule oder im Wohnumfeld der Kinder und Jugendlichen verbessert werden. Viel Wert wird darauf gelegt, dass die eingereichten Projekte langfristig wirken, auch andere Menschen zum klimafreundlichen Verhalten motivieren und sehr kreativ umgesetzt werden.

So läuft der Klimaschutzpreis Junior 2016 ab:

  • Die Einreichfrist endet am 25. Mai 2016.
  • Für alle Kinder und Jugendliche von 6 bis 15 Jahren (schulpflichtig)
  • „Hallo okidoki“ begleitet auch heuer wieder den ÖKSP Junior
  • Präsentation der Nominierten im ORF-Servicemagazin "heute konkret“: Montag, 13. bis Freitag, 16. Juni
  • Abstimmung am Freitag, dem 17. Juni, telefonisch und online
  • Preisverleihung: Ende Juni
Siegerprojekt 2015 "Sulitracker & Sunnschissl" der NMS Eberstalzell (OÖ)

ORF/Matthias Lauber

Ende Juni 2015, wurden die Schülerinnen und Schüler der Neuen Mittelschule Eberstalzell für die Entwicklung der beiden Solarprojekte "Sulitracker" und "Sunnschissl 2" von ORF und dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft mit dem "Österreichischen Klimaschutzpreis Junior" ausgezeichnet.

Abstimmung

Vielen Dank für die Einsendungen

Das ORF-Servicemagazin „heute konkret“ stellt vom 13. bis 16. Juni um 18.30 Uhr in ORF 2 die vier Finalisten des Österreichischen Klimaschutzpreises Junior vor, zeigt am 17. Juni eine Zusammenfassung und lädt das Publikum zur Abstimmung ein.
Per Telefon kann am 17. Juni von 18.30 bis 20.00 Uhr zum Nulltarif abgestimmt werden; online können Sie Ihre Stimme von Freitag, den 17. Juni, 18.30 Uhr bis Montag, den 20. Juni, 18.00 Uhr abgeben!
Alle Mitstimmer haben die Chance, eine Rad- und Schiffsreise für zwei Personen nach Dalmatien zu gewinnen. Weitere Informationen zum Voting und zum Gewinnspiel zum Österreichischen Klimaschutzpreis Junior sind auf klimaschutzpreis.at abrufbar.
iBROS. Paten des Klimaschutzpreis Junior 2016

Adrian Batty

In Sachen Klimaschutz unterwegs!
In Sachen Klimaschutz unterwegs!

iBROS. und Andi Knoll

Adrian Batty

Die Paten des Klimaschutzpreis Junior 2016: iBROS. und Andi Knoll

iBROS wollen sich für ein besseres Klima einsetzen, mit Taten und auch mit diesem Video!
Klimaschutz von und mit iBROS. : Jede Woche sind die iBROS. für „Hallo okidoki“ unterwegs und aktuellen Trends auf der Spur! Jetzt haben die Brüder eine besondere Aufgabe übernommen: Sie begleiten den Klimaschutzpreis Junior, der heuer voll im Trend ist, als Paten und berichten über Aktivitäten in Sachen Klimaschutz von und mit kids. Und sie wollen Euch motivieren krasse Projekte einzureichen! Schließlich gibt es coole Preise zu gewinnen. Etwas für den Klimaschutz zu tun zahlt sich aus. Und mit den iBROS. wird es nie fad!
Ihre Erlebnisse werden jede Woche mit der Kamera festgehalten und sind dann am Wochenende ganz aktuell in „Hallo okidoki“ zu sehen.

Doch wer oder was ist iBROS eigentlich genau?

Die Boyband iBROS besteht aus den beiden Brüdern Timotheus (15) und Aeneas (14). Trotz ihres Alters, sind beide schon richtige  Bühnen-, Tanz- und Fernsehprofis!
Timmi und Aeneas kommen aus einer großen Familie und haben noch vier Geschwister. „Verantwortung übernehmen“ ist den beiden Teenagern also durchaus ein Begriff. Das gilt natürlich auch für unsere Umwelt und unser Klima.
Timotheus, kurz Timmi genannt, wurde im Jahr 2000 geboren. Er spielte in hunderten Vorstellungen in Musicals der Vereinigten Bühnen Wien mit („Ich war noch niemals in New York“ und „Elisabeth“), wirkte bei mehreren Opernaufführungen der Wiener Staatsoper und  zahlreichenkleinen Bühnen mit. Timmi erhält Schauspiel- und Gesangsunterricht und spielte in Fernsehfilmen und Serien mit (Copstories, Soko Donau, dem ORF-Film „Kleine große Stimme“ etc) und spielt noch dazu Schlagzeug und echt gut Fußball.
Sein Bruder Aeneas wurde 2002 geboren. Er tanzt seit 7 Jahren in der Ballettakademie der Wiener Staatsoper, eröffnete 2010 sogar den Wiener Opernball mit einer Balletteinlage, sang ebenfalls bei den Vereinigten Bühnen (den kleinen Rudolf in „Elisabeth“) und spielte auch eine Rolle im ORF-Film „Kleine große Stimme“.
iBROS. als Paten für den Klimaschutzpreis Junior 2016

Adrian Batty

Mit ihrer Boyband iBROS. legten die beiden letztes Jahr mit ihrem Debutalbum „Start“ los und stellten ihre Bühnenpräsenz bei rund 30 Live-Auftritten im Sommer 2015 unter Beweis. Schon bald (Sommer 2016) kommen neue Songs, Musik-Videos und sogar ein neues Album heraus.

Andi Knoll

Andi Knoll als Pate für den Klimaschutzpreis Junior 2016

Miriam Primik

Andi Knoll
Der Fernseh- und Radiomoderator sowie „Mr. Songcontest“ präsentiert zahlreiche ORF-eins-Events und im Hitradio Ö3 die Ö3-Vormittagsshow.
Seine Ö3-Karriere begann im Jänner 1994 mit einem Praktikum beim „Treffpunkt Ö3“. Seither hat „Knolli“ als Moderator von Ö3-Sendungen wie „Hithotline“ oder „Express“ und seinen Auftritten bei zahlreichen „Ö3-Beachmanias“ und „Mountainmanias“ in ganz Österreich sein fixes Fanpublikum.
Der launige Moderator kommentiert seit 1999 den Eurovison Song Contest im TV und ist seit 2002 auch im Bild zu sehen: er führte durch Sendungen wie „wie bitte?“, „Die große Chance“ und präsentierte gemeinsam mit Mirjam Weichselbraun den Showevent „Great Moments“.
Andi Knoll: „Ich habe kein Auto mehr. Ich finde, wenn man in der Stadt wohnt, braucht man keines. Ich fahre Rad. Da tut man nebenbei was für die Fitness und man ist auch viel schneller. Längere Strecken fahre ich mit dem Zug. Mit 230 km/h durch die Landschaft zu fetzten, während man entspannt mit seinem Handy spielt, ist schon sehr lässig ;-). Ansonsten schaue ich, dass ich Bio-Lebensmittel kaufe, weil die meistens auch besser schmecken.“
Siegerinnen und Sieger

Klimaschutzpreis Junior 2015

Schülerinnen und Schüler der Neuen Mittelschule Eberstalzell in Oberösterreich gewinnen mit den Solarprojekten „Sulitracker“ und „Sunnschissl 2“ .
Siegerprojekt 2015 "Sulitracker & Sunnschissl" der NMS Eberstalzell (OÖ)

NMS Eberstalzell

Suleiman Strukar (Mitte) mit seiner Erfindung, dem „Sulitracker“
Am Dienstag, dem 30. Juni 2015, wurden die Schülerinnen und Schüler der Neuen Mittelschule Eberstalzell für die Entwicklung der beiden Solarprojekte „Sulitracker“ und „Sunnschissl 2“ von ORF und dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft mit dem „Österreichischen Klimaschutzpreis Junior“ ausgezeichnet.
Der ORF und das Umweltministerium schrieben 2015 zum vierten Mal den „Österreichischen Klimaschutzpreis Junior“ aus. Kinder und Jugendliche zwischen acht und 14 Jahren waren eingeladen, ihre Klimaschutzprojekte einzureichen. Zu gewinnen gab es eine Siegesfeier zum Schulschluss und einen Geldpreis in der Höhe von EUR 3.000,-, bereitgestellt von „Zurück zum Ursprung“, der Bio-Marke der Hofer KG. Zudem erhielten die Gewinner das Recht, die Bezeichnung „Österreichischer Klimaschutzpreis Junior - Sieger 2015“ zu führen.
Schüler der NMS Eberstalzell mit dem Solarofen "Sunnschissl 2"

NMS Eberstalzell

Schüler der NMS Eberstalzell mit ihrem selbstentwickelten Solarofen „Sunnschissl 2“
Seit Jahren beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler der Neuen Mittelschule Eberstalzell gemeinsam mit Lehrern, Eltern, Großeltern und Solarpionieren mit der Entwicklung von Solar-Prototypen, die insbesondere auch in Entwicklungsländern nachgebaut werden können. 2013 wurden sie für ihre „Sunnschissl“, einen Solarbackofen, für den „Österreichischen Klimaschutzpreis Junior“ nominiert. Die „Sunnschissl“ wurde in der Zwischenzeit weiterentwickelt und trägt jetzt den Namen „Sunnschissl 2“. Eine andere Gruppe von Schülerinnen und Schülern hat sich mit der Optimierung von solarer Stromerzeugung beschäftigt und in vierjähriger Arbeit ein praxistaugliches System entwickelt, den „Sulitracker“, benannt nach seinem 12-jährigen Erfinder Suleiman Strukar. Das gesamte Gerät kann um weniger als 50 Euro gebaut werden und reicht aus, um 100 Räume eine Stunde lang zu beleuchten.
ORF und Umweltministerium

Begleitworte

ORF Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz
Alexander Wrabetz
Die vielen kreativen Einreichungen der letzten Jahre beim Österreichischen Klimaschutzpreis Junior zeigen deutlich, dass die Themen Umwelt- und Klimaschutz nicht nur Erwachsene beschäftigen. Im Gegenteil, Kinder und Jugendliche können mit ihren Ideen viel bewegen und so das Thema Nachhaltigkeit in den Fokus rücken.
Damit diese Ideen auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, stellt der ORF die besten Projekte des Österreichischen Klimaschutzpreis Junior in seinen Programmen wie ‚heute konkret‘ oder ‚Hallo okidoki‘ vor. Denn wir haben als Rundfunk der Gesellschaft die Möglichkeit, das Thema Nachhaltigkeit auf breiter Basis zu verankern und können auf diesem Weg Bewusstsein schaffen und motivieren.
Alexander Wrabetz, ORF-Generaldirektor
Umweltminister Andrä Rupprechter
Andrä Rupprechter
Der Österreichische Klimaschutzpreis Junior bietet jungen kreativen Köpfen eine ideale Bühne für vorbildliche und innovative Klimaschutzprojekte. Wir können alle vom Engagement und Ideenreichtum der Jungen stark profitieren.
Die bisher nominierten Projekte zeigen auf, wie wir die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich meistern können.

Andrä Rupprechter, Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Gewinner/innen gekürt

Österreichischer Klimaschutzpreis 2015

Umweltminister Andrä Rupprechter und ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz zeichneten am 9. November 2015 die besten Klimaschutzprojekte des Landes aus. Der Klimaschutzpreis wurde in vier Kategorien vergeben, dazu kam 2015 erstmals der „Sonderpreis Unternehmen Energiewende“.
Österreichischer Klimaschutzpreis - Alle Sieger 2015

ORF/Thomas Jantzen

Österreichischer Klimaschutzpreis - Alle Sieger 2015

Die Siegerprojekte des Österreichischen Klimaschutzpreises 2015: Die Salzburger Gemeinde Seeham setzte sich in der Kategorie „Gemeinden & Regionen“ mit „Seeham auf dem Weg zum zertifizierten Biodorf“ durch. Das Projekt „energie-führerschein“ – eingereicht von „die umweltberatung“ Wien und den Wiener Volkshochschulen – gewann in der Kategorie „Tägliches Leben“. Mandl´s Ziegenkäse (NÖ) holte sich in der Kategorie „Landwirtschaft“ und die Ringana GmbH (ST) mit ihrem Motto „So Green“ in der Kategorie „Betriebe“ den Preis. Beim Sonderpreis Unternehmen Energiewende freut sich die WEB Windenergie AG aus Pfaffenschlag (NÖ) über die Auszeichnung.

172 eingereichte Projekte

Eine Fachjury wählte aus den Einreichungen 16 Projekte aus, die sich der Publikumswertung stellten. In den vergangenen Wochen haben Herr und Frau Österreicher über Telefon, Website und Facebook für ihre Favoriten gestimmt. Insgesamt wurden knapp 48.000 Stimmen abgegeben. Diese große Anzahl zeigt, wie wichtig den ÖsterreicherInnen der Klimaschutz ist.

Strategie für nachhaltigen Klimaschutz

„Nachhaltiger Klimaschutz ist eine große Herausforderung. In Österreich sind wir bereits auf dem richtigen Weg. Aber auch auf internationaler Ebene brauchen wir eine gemeinsame Strategie mit ambitionierten Zielen. Genau dafür werde ich mich bei der UN-Klimakonferenz in Paris mit voller Kraft einsetzen. Beim Klimaschutzpreis holen wir die innovativsten Projekte aus Österreich vor den Vorhang. Sie beweisen, dass man auch mit einfachen Maßnahmen einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Ich gratuliere sowohl den Gewinnerinnen und Gewinnern als auch den Nominierten herzlich und hoffe, dass sie viele weitere Projekte inspirieren“, erklärte Umweltminister Andrä Rupprechter anlässlich der Verleihung des Österreichischen Klimaschutzpreises 2015.
Andrä Rupprechter - Claudia Reiterer - Alexander Wrabetz

ORF/Thomas Jantzen

Wichtige Instrumente

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz betonte: „Der Österreichische Klimaschutzpreis ist ein wichtiges Instrument für den Klimaschutz, den der ORF schon seit Jahren als eine der großen gesellschaftspolitischen Herausforderungen in seiner Unternehmenspolitik verankert hat. So haben wir 2015 mit dem Eurovision Song Contest den weltweit größten TV-Event zum ersten Mal in seiner Geschichte als Green Event ausgerichtet, der trimediale Mutter Erde-Schwerpunkt zum Thema Bienenschutz fand großen Zuspruch in der österreichischen Bevölkerung und auch Ende 2015 wird sich der ORF anlässlich der UN-Klimakonferenz in Paris noch einmal verstärkt dem Klimathema widmen. Den Gewinnerinnen und Gewinnern des Österreichischen Klimaschutzpreises gratuliere ich herzlich und bedanke mich bei allen, die durch ihre Vorbildwirkung noch mehr Menschen, Unternehmen, öffentliche Einrichtungen oder ganze Regionen zur Nachahmung motivieren.“

Preisverleihung

Bei der Verleihung am 9. November 2015 in Wien – vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) und ORF ausgerichtet und von Claudia Reiterer moderiert – überreichten Bundesminister Andrä Rupprechter und ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz den SiegerInnen die Urkunden und die Klimaschutzpreis-Statuetten „Bella Terra“, welche vom österreichischen Künstler Thomas Stimm gefertigt wurde.
Gemeinden und Regionen

Seeham auf dem Weg zum zertifizierten Biodorf

Gemeinde Seeham (S)

Die Salzburger Gemeinde Seeham hat sich einer ganzheitlichen nachhaltigen Entwicklung verschrieben. Mit einem 80%igen Biobauernanteil, einem Bio-Hotel, einer Bio-Getreidemühle, einem Bio-Laden, einer Bio-Käserei und vielen anderen Betrieben mit Bio-Bezügen ist die Ausrichtung zu einem Biodorf gelungen.
Sieger 2015 - Kategorie Gemeinden und Regionen - Seeham

ORF/Thomas Jantzen

Auch im Kindergarten und in der Volksschule werden die Kinder zu 100% mit biologischen Produkten verköstigt. Die Nutzung regionaler erneuerbarer Energie etwa durch ein Biomasseheizwerk oder die Warmwassersolaranlage im Bad tragen ebenso zum Klimaschutz bei wie Schnuppertickets für den öffentlichen Verkehr und das gemeindeeigene Elektroauto. Die jährlichen Seehamer Biotage unter dem Motto „Bewusst leben und genießen“ verbreiten auch unter Gästen die Ideen von sanftem Tourismus, Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft und Nutzung von Alternativenergien.
Tägliches Leben

energie-führerschein

„die umweltberatung“ Wien und Wiener Volkshochschulen GmbH, Wien

Der energie-führerschein macht Jugendliche fit für die Zukunft. Die jungen Menschen erfahren beim energie-führerschein, wie ihr Energieverbrauch mit dem Klimawandel zusammen hängt. Sie lernen Einsparmöglichkeiten bei Strom, Heizung, Warmwasser, Mobilität und Konsum kennen.
"die umweltberatung" Wien - Wiener Volkshochschulen GmbH

ORF/Thomas Jantzen

Lernunterlagen und ein Übungsquiz gibt es im Internet, in Seminaren stehen interaktive praktische Übungen und Diskussionen im Vordergrund. Wer die online-Prüfung besteht, bekommt das energie-führerschein Zertifikat. Mit dem Führerschein in der Tasche wissen die Jugendlichen, wie sie das Klima schützen und sich selbst jede Menge Energiekosten ersparen. Etliche Großbetriebe und Verwaltungseinrichtungen haben den energie-führerschein in ihre Lehrlingsausbildung integriert, an den Wiener Volkshochschulen ist er Bestandteil des Pflichtschulabschlusses. Mittlerweile gibt es über 450 AbsolventInnen, die Maßnahmen zu Energie- und Kosteneinsparungen zu Hause und am Arbeitsplatz umsetzen.
Landwirtschaft

Die Bio-Ziegenkäserei

Mandl´s Ziegenkäse, Lichtenegg (NÖ)

Auf Mandls Ziegenhof in Lichtenegg in der Buckligen Welt tummeln sich 100 Ziegen. Antonia Krenn und Michael Mandl verarbeiten ihre Bio-Milch zu hochwertigen Käse- und Joghurtspezialitäten. Ihr umfassendes Konzept der Nachhaltigkeit beginnt bei der sorgfältigen Bodenbearbeitung, der Fruchtfolge beim Futteranbau und der Pflege der artenreichen Dauerwiesen.
Sieger 2015 - Kategorie Landwirtschaft - Mandls Bio-Ziegenkäserei

ORF/Thomas Jantzen

Die Milchziegen werden auf viel frischer Einstreu gehalten, der strohhaltige Mist ergibt später einen wichtigen Wirtschaftsdünger. Die Pasteurisierung der Milch erfolgt nicht wie üblich mit Strom, sondern durch eine Warmwasserheizung, die mit eigenem Waldhackgut erwärmt wird. Sonnenstrom wird selber erzeugt, bzw. wird Ökostrom zugekauft. Bock auf Ziege? Immer mehr Feinschmecker aus der Region, die Wert auf klimaschonend erzeugte und umweltfreundlich verpackte Spezialitäten legen, sagen begeistert ja und sind bereit für Qualität auch einen fairen Preis zu bezahlen.
Betriebe

So Green

Ringana GmbH, Hartberg (STMK)

Das Hartberger Unternehmen Ringana stellt Naturkosmetik und Nahrungsergänzungsmittel her und ist seit jeher auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Ein gut durchdachtes Gesamtkonzept setzt auf alle für den Klimaschutz besonders relevanten Themen: Von der eigenen Stromerzeugung, Nutzung von Biomasse-Fernwärme, über ein Elektroauto für Dienstfahrten, bis hin zu wiederverwertbaren Verpackungen.
Sieger 2015 - Kategorie Betriebe - ringana-sogreen

ORF/Thomas Jantzen

Eine Supermarkt-Ruine wurde auf einen hohen Energieeffizienzstandard gebracht statt einen Neubau auf der grünen Wiese zu errichten. Dazu kommt eine starke regionale Verankerung, etwa durch die Auswahl von ortsansässigen MitarbeiterInnen und die Kooperation mit lokalen NGOs. Das finale Ziel ist bewusst unerreichbar gesteckt– in Sachen Nachhaltigkeit und Klimaschutz immer am neuesten Stand zu bleiben. Aktuell wird etwa die Kühlung auf eine mit Sonnenenergie betriebene Prozesskälteanlage umgestellt. Und das ist sicher nicht das letzte Projekt bei Ringana!
Sonderpreis Unternehmen

Energiewende

2015 wurde erstmals der „Sonderpreis Unternehmen Energiewende des Österreichischen Klimaschutzpreises“ an ein großes Unternehmen vergeben, das durch den Umstieg auf erneuerbare Energieträger und durch umfassende Energieeffizienzmaßnahmen die Energiewende in Österreich vorantreibt.
Als Siegerprojekt wurde das Unternehmen W.E.B Windenergie AG ausgezeichnet.
Sonderpreis - Unternehmen Energiewende - W.E.B. Windenergie AG

ORF/Thomas Jantzen

Seit über 20 Jahren erzeugt die WEB Windenergie AG aus Pfaffenschlag im niederösterreichischen Waldviertel sauberen Grünstrom aus Wind, Sonne und Wasser. Allein 2014 wurden über 600 Gigawattstunden erzeugt, was einer CO2-Einsparung von 500.000 Tonnen entspricht. Die Finanzierung des Ausbaus der dezentralen Stromproduktion in Österreich wird durch Bürgerbeteiligungsmodelle ermöglicht. Das Unternehmen befindet sich im Streubesitz von über 3.650 Aktionärinnen und Aktionären– niemand besitzt mehr als 4 Prozent, was eine breite demokratische Basis für Entscheidungen ermöglicht.
Die WEB Windenergie AG denkt auch in anderen Gebieten an die Zukunft und treibt die Energiewende voran: Das Unternehmen erforscht die Nutzung von Stromspeichern, um die schwankende Erzeugung aus Wind und Sonne in den Griff zu bekommen, stellt seinen Fuhrpark laufend auf Elektrofahrzeuge um und baut eine österreichweite Ladeinfrastruktur für Elektroautos auf. Langfristig soll auch die Firmenzentrale in Pfaffenschlag mehr Energie erzeugen, als sie verbraucht und zum Plus-Energie-Gebäude werden.
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